Abnehmen leicht gemacht: Fettabbau-Tipps für dich

 

 

Im Fitnessbereich ranken sich wohl um kein Thema so viele Mythen wie um das Thema Abnehmen und Fettabbau. Dementsprechend groß ist die Menge an Infos im Internet. Leider sind darunter oft viele Halbwahrheiten und das Ganze wird unnötig verkompliziert. Dabei ist Gewicht verlieren, zumindest in der Theorie, super einfach. Wenn man sich an ein paar wichtige Stellschrauben hält. Diese werden im nachfolgenden Artikel kurz und verständlich zusammengefasst. Falls du dich tiefer in die Materie einarbeiten möchtest, findest du hier eine ausführliche Anleitung zum Fettabbau.

 

Kaloriendefizit im Fokus

 

Der wirklich bedeutende Erfolgsfaktor einer Diät ist das Kaloriendefizit. That’s it. Jede Diätform, egal ob Kohlsuppendiät, Lowcarb etc., funktionieren nur, weil damit ein Kaloriendefizit erreicht wird. Theoretisch könnten wir uns nur von Fast Food ernähren – solange wir eine negative Energiebilanz erreichen werden wir auch damit abnehmen. Das so eine einseitige, ungesunde Ernährung aus mehreren Gründen nicht ratsam ist, sollte klar sein.

 

 

Wie erreichen wir jetzt aber dieses Kaloriendefizit? Ganz einfach. Wir essen täglich bzw. auf Wochenbasis weniger Kalorien, als wir tatsächlich verbrauchen. Dafür benötigen wir natürlich zunächst unseren Kalorienverbrauch. Den können wir näherungsweise mit einem der vielen Kalorienbedarfsrechner im Netz berechnen. Diese sind aber selten wirklich genau, weshalb wir selbst etwas rumtesten müssen.

 

Dein eigenes Ernährungstagebuch

 

Zum Beispiel folgendermaßen. Nehmen wir an, der Rechner spuckt einen täglichen Kalorienbedarf von 2500kcal aus. Nun führen wir ein Ernährungstagebuch (Empfehlung: die App FatSecret!) und nehmen 1-2 Wochen diese Kalorienzufuhr zu uns. An Tag 1 und Tag 14 wiegen wir uns jeweils. Zeigt die Waage nun keinen Unterschied an – super! Dann haben wir unsere Erhaltungskalorienzahl gefunden. Dort nehmen wir weder zu, noch ab. Zeigt die Waage dagegen mehr oder weniger an, müssen wir dementsprechend bei der Kalorienzahl nachjustieren.

 

 

Wissen wir also unsere Erhaltungskalorien, können wir das Kaloriendefizit erreichen. Dazu einfach von der errechneten Zahl ca. 300-500kcal abziehen. Somit haben wir das Maximum an Kalorien errechnet, die wir während der Diät zu uns nehmen dürfen, um abzunehmen. Wichtig: Im Laufe einer Diät sinkt das Gewicht und damit der Gesamtverbrauch. Aus diesem Grund ist es von Bedeutung, die Kalorienanzahl in einer längeren Diät immer weiter zu reduzieren bzw. den Verbrauch zu erhöhen (siehe unten), um weiterhin das gewünschte Defizit zu erhalten für weiteren, erfolgreichen Diätfortschritt.

 

Brauche ich Sport zum Abnehmen?

 

Klare Frage, die leider viele einfach nicht wissen – Nein! Um abzunehmen, muss man keinen Sport machen. Der wichtige Faktor ist die Ernährung bzw. die Kalorienzufuhr. Darüber wird der Diäterfolg gesteuert. Wir können das Kaloriendefizit erreichen, indem wir einfach weniger essen. Im Zuge einer langen Diät, wie oben erläutert, müssen wir allerdings die Kalorien immer weiter reduzieren, um weiterhin erfolgreich abzunehmen.

 

 

Irgendwann kommt man dann an einen Punkt, an dem man sich ernährungstechnisch sehr stark einschränken muss. Das macht keinen Spaß mehr. Demzufolge wird es auch psychologisch immer schwieriger, die Diät durchzuhalten. Und Konsistenz ist nehmen dem Kaloriendefizit der zweite Haupt-Erfolgsfaktor einer jeden Diät. Und hier kommt der Sport ins Spiel. Anstatt einfach immer weniger zu essen, können wir einfach an der zweiten Stellschraube drehen – dem Verbrauch!

 

 

Wir können unser Kaloriendefizit auch dadurch erhöhen bzw. beibehalten, indem wir uns mehr bewegen und so unseren Kalorienbedarf erhöhen! Oder anders ausgedrückt: Je höher dein Verbrauch, desto mehr darfst du essen, um dennoch abzunehmen! Sport ist somit ein enorm wichtiger psychologischer Faktor in einer Diät, um diese langfristig durchzuhalten. Zudem setzt Sport Endorphine frei und sorgt für gute Stimmung und Wohlbefinden. Für Kraftsportler ist Training in der Diät sowieso Pflicht für die Muskelerhaltung.

 

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