E-Dart oder Steeldart – Was ist besser?

 

 

Viele Menschen stellen sich die Frage, ob das klassische Steeldart oder das moderne Softdart (E-Dart) besser geeignet. Unterschiede sind nicht nur im Regelwerk, sondern auch bei den Anforderungen der Dartspieler zu finden.

 

Unterschied der Dartvarianten

 

Bei den Dartpfeilen und bei den Dartboards unterscheiden sich Soft- und Steeldart ebenfalls voneinander. Beim Steeldart besteht die Spitze (Tip) aus Metall. Softdart Spitzen bestehen dagegen aus Kunststoff. Steel Dartboards werden auch als Bristle Board bezeichnet. Das liegt daran, dass die Boards aus Naturfasern (Sisal) bestehen.

 

E-Dartboards werden aus Kunststoff hergestellt und haben eine Elektronik inklusive. Wer beide Varianten spielen möchte, kann Dartpfeile mit einem Tipsgewinde nutzen. Bei Bedarf können verschiedene Spitzen auf den Barrel geschraubt werden. Vom Gewicht her sind die Kunststoffspitzen und Steeldart-Spitzen aus Titan fast gleich. Dementsprechend ist es allen Dartspielern möglich, mit identischen Darts zu werfen.

 

Eingebauter Rechner oder Punktetafel

 

In der heutigen Zeit gibt es viele Dart Apps, die für den Steeldart verwendet werden können. Ansonsten muss der Punktestand klassisch mithilfe einer Punktetafel festgehalten werden. Der Punktestand muss von den Spielern zwischen den Dartwürfen im Kopf mitgerechnet werden. Zum Softdart gibt es bei den Anforderungen an das Kopfrechnen einen großen Unterschied.

 

Der Punktestand wird direkt nach einem Wurf angezeigt. Auch die Checkout Wege werden direkt vom Dartautomaten vorgeschlagen. Wenn Steeldart erfolgreich gespielt werden kann, ist schnelles Kopfrechnen notwendig. Auch alle Checkout-Wege sollten bekannt sein, damit der Sieg über die Doppelfelder möglich ist.

 

Unterschiede zwischen Steeldart und Softdart

 

Im Vergleich zu Steeldart ist Softdart viel lauter. Beim Auftreten eines Softdarts auf einer Dartscheibe kann es zu einem unangenehm krachenden und lauten Geräusch kommen. Somit kann das Dartspielen auch bei einem ausgeschalteten Ton Mitbewohner oder Nachbarn stören. Steeldart ist dagegen wesentlich leiser und somit für alle Beteiligten viel angenehmer.

 

Dafür ist Steeldart im Vergleich zum Softdart viel gefährlicher. Aus diesem Grund ist das Spiel für Kinder und Jugendliche nicht gut geeignet. Durch die Dartpfeile können aber nicht nur Menschen verletzt werden. Bei einem Fehlwurf könnten auch Türen oder Möbel beschädigt werden. Mit einem speziellen Auffangring kann die Wand optimal geschützt werden. Trotzdem kann nicht verhindert werden, dass Bounceouts auf dem Parkett oder Laminat auf Dauer Löcher hinterlassen.

 

Es kommt beim Steeldart auf die Wurftechnik an, wie die Pfeile im Board stecken bleiben. Sie können je nach Wurf runterhängen, waagerecht stecken bleiben oder steil vom oben im Dartboard stecken. Bei einem E-Dart kommt es zu dieser Rückmeldung nicht, da die Pfeile immer in den Löchern waagerecht stecken bleiben werden. Beim Snooker benötigt man ebenfalls ein hohes Maß an Konzentration, um erfolgreich zu sein.

 

Fazit: Die richtige Wahl treffen

 

Der größte Unterschied zwischen Steeldart und Softdart ist neben dem Material, welches beim Steeldart aus Metall und Softdart aus Kunststoff besteht, ist die Berechnung der Würfe. Beim Softdart ist kein Kopfrechnen notwendig, da die Würfe vom Dartautomaten berechnet werden. Beim Steeldart dagegen muss eine manuelle Punkteliste geführt werden.